The Rwandan Medical Drone Delivery Pilot | NEXT JOBS

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Das ist Ruanda Zwischen diesen Plantagen, einfachen Häusern und gewundenen Bergstraßen liegt ein Stück Land, nicht größer als ein Fussballfeld. Von hier aus startet dieser Mann Drohnen,
die Blut zu Ärzten bringen, die um das Überleben ihrer Patienten eifern. Er ist der Lieferjunge der Zukunft und einer der ersten Menschen, die jemals diesen Job bekommen. Jetzt wartet er auf den Rest der Welt um aufzuholen. (Drohnen Motor) (leichte peppige Musik) Genauso wie Technologie Jobs ersetzt, schafft sie auch neue. Ich bin Aki Ito und ich bin hier um Ihnen die Berufe der Zukunft zu zeigen. Ich heiße Nizeyimana Abdoul Salam und ich bediene Drohnen. Abdoul arbeitet für ein Start-Up names Zipline. Hier fangen wir die Drohnen, das ist das Bergungssystem. Und hier vor dir, starten wir die Drohnen. Cool. Ziplines Hauptsitz ist in Kalifornien. Aber es ist westlich von Ruandas Haupstadt, Kigali, wo die Firma den Standpunkt des weltweit ersten Drohnenlieferservices errichtet hat. (Drohnen Motor) So schön. (lacht) Wird es jemals langweilig?
Nein. Ja. Abdoul und seine Mitarbeiter nehmen ein tödliches Problem in Angriff. Ruanda ist eines der ärmsten Länder auf der Welt. Und das meiste ist mit gewundenen, holperigen Schotterstraßen in den Bergen verbunden, die weggespült werden in der Regenzeit. Das macht es unglaublich schwer für regionale Krankenhäuser in Notfällen Blut herzubekommen. Das macht es manchmal unmöglich für Ärzte lebensrettende Operationen durchzuführen. Die Krankenhäuser müssen Autos herbeirufen. Man muss oftmals drei oder vier Stunden nach Kigali fahren, Blut holen und dann wieder zurück. Das ist kompliziert. Die Küste ist klar, (nuschelt) und startet Zipline 133. Wenn ein Krankenhaus nach Blut fragt geht es los beim Zipline Team. Wenn es ein typischer Tag, ein normaler Tag ist, nimmst du ein Packet, verstaust es im Flugzeug und machst das Flugzeug zum Start bereit. Eben und gesichert. Starte es. (Drohnen Motor) (Jubel) Und dann wartest du auf die nächste Bestellung. Geleitet von GPS und anderen Sensoren, fliegt die Drohne ganz allein zum Krankenhaus welches sie beliefert. Dann erreicht es sein Ziel und wirft das Packet ab. Das Krankenhauspersonal holt das Packet ab und die Drohne fliegt zurück zur Basis. Und dann passiert das. Es ist als würde man einen Fisch fangen Das ist einfach so kompliziert, mehr als das. (lacht) Es ist ein bisschen komplizierter. [Abdoul] Ja. Sieh dir den Spalt an, er ist winzig. Er ist wirklich klein. Okay jetzt kannst du es nehmen. Wow! Es ist unglaublich leicht. Würdest du mich jetzt einstellen? Ja. (lacht) Abdoul schlägt sich gut. Er hat einen Job, den er liebt und studiert für einen Schulabschluss. Aber all dieser Erfolg heute, beruht auf einer unvorstellbaren Tragödie. Als er drei Jahre alt war, verschärft die Regierung in Ruanda ihre Jahrzehnte langen Maßnahmen gegen die Tutsi Minderheit, und befehlte jedem aus der Hutu Mehrheit die Tutsi umzubringen. (unheimliche Musik) In nur 100 Tagen wurden 800 Tausend Leute von ihren Nachbarn und Freunden ermordet. Als die Leute, die das Genozid machten, auftraten, war mein Vater der erste, der sich ihnen in den Weg stellte. Er konnte die Leute im Flur reden hören. Sie fragten wo der Rest der Familie sei. Dann brachten sie ihn um und kamen rein. Sie fanden uns in diesem winzigen Raum. Und schlugen jeden, jeden mit einer Machete. Ich hab eine kleine (ehm),
siehst du das? Ja. Wow! Trotz seiner Wunde am Kopf, überlebte Abdoul. Seine beiden Geschwister und Eltern jedoch nicht. Er kam in ein Weisenheim wo ihn seine Großmutter fand und mit sich nahm. Es war schwer, ich war ein stures Kind in der Schule und ich machte meiner Großmutter viele Schwierigkeiten. Manchmal habe ich einfach geschwänzt. Ich denke also, dass die ersten paar Jahre in der Schule sehr, sehr schwer waren. Ja du hattest mit einem Trauma zu kämpfen. Ja und danach fand ich mein Leben wieder. Ich sagte zu mir, okay, wenn ich meine Ausbildung hinbekomme und ich mein Wissen nutze um der Gesellschaft zu helfen, dann bin ich glücklich in meinem Leben. Abdoul hat Ingenieurwesen an der Uni studiert während er eine Vielzahl an Jobs in der Wartung oder Reparatur hatte. Als Zipline seine erste Verteilerstation im ländlichen Ruanda eröffnete, sprang er sofort auf die Gelegenheit an höchster Drohnen Technik zu arbeiten. Allerdings war seine Großmutter traurig als er aus ihrer Heimat in Kigali wegzog. Andere entferntere Verwandte befürchteten, dass er andere bessere Gelegenheiten hinter sich ließ. Wenn du dich in Ruanda schick anziehst, wenn du in einem Anzug zur Arbeit gehst, und du ein großes Büro hast, wird deine Familie sehr glücklich sein. Sie denken du bist erfolgreich. Wenn du weißt, dass du viel weniger verdienen könntest als jemand der andauernd schmutzig ist, (nuschelt) das ist die wahre Definition von erfolgreich sein. Hattest du jemals einen Anzug an hier bei Zipline? Nein. (lacht) Schlussendlich haben sie sich doch alle anders entschieden. In diesem Frühling gedachte Ruanda dem Genozid vor 24 Jahren. In diesen Jahren die Ökonomie hat sich versiebenfacht. In den belebten Märkten der Städte, in der Menge der lachenden Kinder und in dem Lachen der jungen Mütter in den Dörfern, kann man den Optimismus überall spüren. Von Google bis zu Amazon, kämpfen die Technologie Giganten rund um die Welt darum, ihre Drohnenliefersysteme abheben zu lassen. (Drohen Motor) Es ist aufregend für Abdoul an der Spitze dieser Entwicklung zu sein. Aber was ihn antreibt, ist die Auswirkung die er in der Nähe seiner Heimat macht. Ich fühle mich als hätte ich eine andere Gelegenheit zu leben bekommen. Wofür will ich diese Gelegenheit nutzen? Viel Bier zu haben und Autos zu kaufen. Wozu sollte ich diese zweite Chance nutzen? Ich glaube der Gesellschaft zu dienen, und eine Auswirkung auf das Leben anderer zu haben, ist was Sinn für mich macht. (sanfte Musik)


35 thoughts on “The Rwandan Medical Drone Delivery Pilot | NEXT JOBS

  1. I work with a fellow from Rawanda.. maybe twice a month he suffers flashbacks.. never mind the details, let me just say, he goes back every year to honor his, mother. Grandma, Grandpa, Father, all his aunts, uncles, nieces and nephews.. he is the last of his blood line … he’s a true blessing to be around…

  2. Another example of outside technology, outside money, outside knowledge being dropped off in Africa for some reason. Proof yet again that africans are incapable of doing anything for themselves, incapable of any innovation, even incapable of capitalizing on the resources they have locally. And you expect me to believe this guy is some innovator? Take his ass to all those so called airplane builders in africa that cant seem to get their jellopies off the ground then. This guy is at best a glorified video game player.

  3. The video is quite misleading. They make it seem like he's the one who invented and built the drones when in actuality all he does is put the plane together. The inventors was 3 dude bros from California who decided it was cheaper to train Africans to launch the drones.

  4. I thought they were designed by him, the title is a bit misleading. But nonetheless a great project, I hope we see these drones all over the world.

  5. 800'000 people died in this country from a genocide, 20 years later it is prospering 7-fold.

    Thanos is that you

  6. Will the paternalistic Western media ever say anything about RWANDA, without mentioning the "genocide", while leaving out the French and the Belgians behind it?

  7. What ever happen to the man that gave that murderous order. Also, those kids see what they do in the future.

  8. How could Zipline program a drone that does automatically? There must be lots of inputs and outputs at the same time. Even my own programmed drone is confused to fly by its own.

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